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Datenreisende sind ja schon ein merkwürdiges Völkchen - nicht nur, daß sie bis tief in die Nacht vor ihren Rechnern hocken und morgens um fünf vorgeben, in den Staaten zu "surfen" - nein, sie benutzen bei ihren Zusammenkünften auch noch eine Geheimsprache, aus denen "normale" Leute nicht mal mehr Bahnhof verstehen...

Zur Vereinfachung der Kommunikation mit solchen Personen sind hier die wichtigsten Begriffe zusammengetragen. Einige wenige Begriffe sind allerdings nur im Oche.DE-Sprachbereich gebräuchlich :-)

Account:
Zugangsberechtigung zu einem Computersystem. Zu einem Account gehört in der Regel eine Loginkennung (User-IDentification) und ein geheimes Paßwort. Für UUCP, Slip/PPP und Zutritt zu (Popmail-)Servern werden i.d.R. verschiedene Accounts vergeben.

Admin:
Kurzform für Administrator, den Betreiber eines UNIX-Systems.

Archie:
Suchprogramm, mit dem Dateien auf FTP-Servern gesucht werden können, ansprechbar entweder per email oder online mit einem speziellen Clientprogramm. Neuerdings bietet jemand auch ein Web-Interface zum Archie an.
Ein Archie in Deutschland: archie.tu-darmstadt.de

Arnold:
Kurzbezeichnung für einen RG58-Terminator.

Article:
Engl. Bezeichnung für eine Mitteilung in einer Newsgroup.

ASCII:
American Standard Code for Information Interchange, weltweit übliche Codierung von Zeichen in Bytemustern. Versagt zuverlässig bei der Darstellung von Umlauten - diese werden nämlich über "Codepages" dargestellt.
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Bangpfad:
Explizite Angabe eines Mail-Routing-Pfades im UUCP-Format. War früher bei UUCP notwendig. Ist aber heute duch die Angabe eines Smarthost (Mailserver des übergeordneten Providers) nicht mehr notwendig, da man das Routing getrost dem Mailer der Server-Site überlassen kann.

Bashing:
Engl. Fachwort für das "Verhauen" einer Person in einer Newsgroup durch harte Worte. Je nach Status des Servers findet gelegentlich schon einmal das sog. "Betreiber-Bashing" statt.

Bier:
-> Kölsch

Bit:
Bekanntes Pils aus der Eifel. Wird gerne mit auf Ruderwanderfahrten genommen, da es auch in warmem Zustand noch schmeckt.

Browser:
[sprich: "Brauser"] Bezeichnung für eine Software, mit der man HTML-Dokumente anschauen und den eingebetteten Verknüpfungen (Links) folgen kann. Für beinahe jeden Computer existieren mittlerweile eine Vielzahl von Browsern.
Die beiden Standard-Browser sind Lynx (reiner Textmodus) und Navigator(/2). Wegbereiter der grafischen Browser ist der inzwischen veraltete Mosaic.

Byte:
8 Bit
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Clark:
Besonders hochwertiges Netzwerkkabel, benannt nach dem Entdecker Clark Cable.

Class-C-Netz:
-> IP-Nummer

Connect:
Connect bezeichnet zum einen den Vorgang, wenn zwei Modems sich verbinden. Meist ist während dieser Connectphase der Lautsprecher des Modems eingeschaltet und man kann den Connect als heftiges Pfeifen, Zwitschern oder auch Scherbeln wahrnehmen.
Zum anderen bezeichnet Connect auch die Verbindung an sich, die meist durch die ausgehandelte Übertragungsgeschwindigkeit charakterisiert wird, man spricht beispielsweise von "14.4er-Connects" oder "28.8er-Connects".

Cookie:
Cookies (Krümel) sind kleine Dateien, die vom Web-Browser auf Anforderung eines Webservers auf Deiner Festplatte angelegt werden. Der Webserver benutzt sie, um Deine persönlichen Einstellungen (z.B. daß Du keine Frames möchtest) abzuspeichern. Nur der Server, der den Cookie erzeugt hat, darf ihn wieder auslesen.
Soweit die Theorie - in der Praxis wird dieser Mechanismus leider mißbraucht, um Profile über Dein Surfverhalten zu erzeugen. So kannst Du dann gezielter mit Werbespam zugepflastert werden. Mein Rat: Cookies im Browser deaktivieren.

CRC:
Cyclic Redundance Check, ein ausgeklügeltes Prüfsummenverfahren, mit dem fehlerhaft übertragene Daten zuverlässig erkannt werden.

DAU:
Dümmster Anzunehmender User. Schreckgespenst eines jeden Menschen, der zu nächtlicher Stunde angerufen und mit banalen Fragen belästigt wird, die meist im Handbuch erklärt sind.

Domain:
Ein Verbund von Rechnern bildet eine Domain, erkennbar am gemeinsamen Teil des vollständigen Systemnamens:
downtown.oche.de - "de" ist die Landeskennung von Deutschland, "oche" ist die regionale Domain des Individual Network e.V. in Aachen. "downtown" ist also ein Rechner, der zur Domain "Oche.DE" gehört.
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Emacs:
Emacs ist ein von Richard Stallmann geschriebener freier Editor, der im Wesentlichen ein Interpreter für LISP-Programme ist. So kann jeder Erweiterungen zu Emacs programmieren. Mittlerweile gibt es wenige Dinge, die Emacs nicht kann. Eines der größten Mankos ist die fehlende Möglichkeit für Emacs Kaffee zu kochen. Aber auch daran wird bestimmt gearbeitet.

E-Mail:
Eine elektronische Nachricht von einem Benutzer an einen anderen Benutzer.

EMS:
Weltweit verbreiteter Standard für Hauptspeicher, bedeutet in etwa "Etwas Mehr Speicher notwendig".

Expire:
Prozeß auf einem Server, der alte News-Artikel löscht. Wenn er fehlschlägt, dann steht der Newsserver irgendwann mit übergelaufener Platte da und wartet auf seinen Admin.
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Flame:
"Flamen" bezeichnet das öffentliche (News) oder private (Mail) Anmeckern einen anderen Benutzers, der offensichtlich eine falsche Bemerkung fallen ließ.
Anonymous meint dazu: "Jeder nur ein Flame."

Fido:
Ein proprietäres Mailboxnetz mit Ursprung in den Staaten und weltweiter Verbreitung. Vor der Internetzeitrechnung zeichnete sich Fido durch Maillaufzeiten und Zuverlässigkeit ähnlich der alten Post aus.

frei:
Immer wieder gibt es Menschen, die dafür eintreten, daß der Mensch als solches seine Freiheit hat. In der Computerwelt definiert sich Freiheit dadurch, daß der Mensch die Freiheit hat mit der Software oder der Hardware, die er besitzt, all das anzustellen, was er sich vorstellen kann. Die Grenzen dieser Art von Freiheit werden schnell klar, wenn man sich ein Programm vorstellt, daß immer an einer Stelle abstürzt, der Mensch den Fehler aber nicht beheben kann, weil er den Sourcecode nicht hat. Oder man denke an den Scanner mit dem wilden Interface, welches nur mit einer speziellen (bedingt leistungsfähigen) Software funktioniert, weil die Steckkarte nirgends dokumentiert ist. Diesem Problem hat sich zunächst Richard Stallmann angenommen, der in seinem Leben bisher die GPL formulierte, die FSF gründete und solch geniale Programme wie GCC und emacs schrieb.
Aus diesem Engagement resultiert der Begriff der freien Software, die sich im Wesentlichen dadurch definiert, daß der Mensch den Quellcode bekommen kann, daß er das Programm ändern darf und das geänderte Programm weitergeben darf, wenn er den Quelltext beilegt und einen Verweis auf das urspr¨ngliche Programm vornimmt. So verbietet sich zwar die Nutzung vieler guter freier Software für Firmen (die natürlich ihren Code nicht herausgeben wollen), dennoch sind einige ausgezeichnete Programme als freie Software entstanden, die in ihrer Qualität kommerzielle Produkte weit in den Schatten stellen (die beiden oben erwähnten beispielsweise.
Anm.: Dies war jetzt ein recht langer Eintrag, aber dieses Thema ist es wert.

Frittieren:
Ähnlich wie toasten, ist jedoch mit einem später notwendigen Hardwareaustausch verbunden.

FTP:
File Transfer Protocol, Verfahren im Internet zum Austausch von Dateien zwischen Internet-Systemen, mit Hilfe eines ftp-mail-Dämonen auch per email nutzbar.
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Gateway:
Verbindung zwischen 2 Netzen, bei uns meist in ein anderes Mailboxnetz, etwa ins MausNet.

GPL:
Die berühmte "GNU Public Licence", mit der Software inkl. Quelltexten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden kann. Linux und viele UNIX-Programme sind im Rahmen der GPL veröffentlicht.
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Heul-Platte (HP):
Bezeichnung für eine Festplatte, die durch ein penetrant nerviges Pfeifen Aufmerksamkeit erregen will.

Hotline:
Wird von einigen Herstellern als zusätzliche Einnahmequelle betrieben. Nur daß statt Telefonsex unter der 0190-Nummer dann die im Handbuch nicht dokumentierten Features erfragt werden können.
Bei uns ist die Hotline sieben Tage die Woche 24h rund um die Uhr kostenlos unter support@oche.de zu erreichen.

HTML:
HyperText Markup Language, eine Seitenbeschreibungssprache, mit der Texte quasi "programmiert" werden können, etwa wie Postscript. HTML erlaubt insbesondere den Einbau von Links und Multimediadaten in Dokumente und hat sich so als Standard für das World Wide Web durchgesetzt.

HTTP:
HyperText Transport Protocol, das Datenübertragungsprotokoll für HTML-Dokumente.
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Internet:
Als Internet wird der weltweite Verbund von Rechnern bezeichnet, die ursprünglich zum Austausch von wissenschaftlichen Erkenntnissen, die dem Wohle der Menschheit dienen, vernetzt wurden. Entstanden ist es aus dem Arpanet, welches im Ernstfall die Verteidigungsfähigkeit der USA sicherstellen sollte und dafür eine fehlerunanfällige Vernetzung von Rechnern bot.
Viele Journalisten nehmen sich leider die (Presse-)Freiheit, das Internet als Hort des Bösen zu bezeichnen, der zum Austausch von Schmuddelbildchen, Nazi-Propaganda und Computerviren genutzt wird. (Wobei die Kriminalitätsrate im Internet erwiesenermaßen nicht höher ist als in "real life".)
Jeder zum Internet gehörende Rechner besitzt eine eigene IP-Nummer.

Intranet:
Das Intranet stellt im Gegensatz zum richtigen Internet ein kleines, von der Außenwelt abgeschottetes Internet dar. Intranets werden meist in Firmen aufgebaut, um die Vorteile des Internets (Datenformate, Protokolle, Server, ...) zum Informationsaustausch nutzen zu können. Ein Intranet kann durchaus über eine Firewall an das richtige Internet angekoppelt sein, so daß diejenigen im Intranet Infomationen von außen abrufen können, interne Informationen jedoch nicht nach ausßen gelangen können.

IP-Nummer:
Die IP-Nummer ist die eindeutige Adresse eines jeden Rechners im weltweiten Internet. Sie besteht aus vier durch Punkte voneinander getrennten Zahlen. Intern wird die IP-Nummer als 32-Bit Integerwert verwaltet, die dann in 4 Bytes gesplittet wird. Da ein Byte maximal den Wert 255 darstellen kann, ergibt sich von selbst, daß jede der vier Zahlen maximal den Wert 255 annehmen kann (im Gegensatz zu dem im Spielfilm "The NET - featuring Sandra Bullock" benutzten Hollynet :-)).
Um die goße Zahl von IP-Nummern verwaltunge zu können, gibt es die Class-A, -B und -C-Netze. Ein solches Netz besteht aus einer festen Netzadresse und einem Variablen Teil von IP-Nummern in diesem Netz. In einem Class-A-Netz ist die erste Zahl festgelegt, der Rest variabel, etwa 129.*.*.*. Ein Class-C-Netz ist etwa 194.94.253.*. Nun kann der Stern nicht als Zahl dargestellt werden, so daß zur Angabe eines Netzes dafür die Null verwendet wird - also 129.0.0.0 bzw. 194.94.253.0. Dies bedeutet dann auch, daß ein Rechner keine IP-Nummer mit einer Null am Ende haben kann.
Um uns Menschen die ganze Sache zu vereinfachen, ist jeder IP-Nummer ein eindeutiger Rechnername zugeordnet, der zu einer Domain gehört. Für die Verwaltung der Tabellen dieser Zuordnung sind die Nameserver zuständig - bei uns sind dies uptown.oche.de sowie downtown.oche.de. Oder einfacher: 194.94.252.3 und 194.94.253.3.
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Kilobyte:
1024 Byte, etwa 40 Hektoliter Bit.

Kölsch:
Obergäriges Bier aus der Rheinmetropole, die für einige Menschen (und Rechner?) die schönsten Stadt der Welt darstellt.

Kuh:
Aus unerfindlichen Gründen wurden Kühe zu den Haustieren des Internets. Vielleicht, weil man sie so einfach zeichnen kann:
         (__) 
         ( oo              u 
  /------/\_|          /---v                  .
 / |     ||           * |--|     
*  ||----||
   ^^    ^^
     Cow         Cow at 100 meters    Cow at 1000 meters

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Landeskennung:
Der ganz rechte Teil einer email-Adresse oder eines Rechnernamens. Einige Landeskennungen:
.at	Österreich
.au     Australien
.be	Belgien
.ch	Schweiz
.com	USA - kommerziell
.de	Deutschland
.edu	USA - Wissenschaftsnetz
.fi	Finnland 
.fr	Frankreich
.gov	USA - Staatsorgane
.nl	Niederlande
.nz     Neuseeland
.org	Organisationen
.uk	Großbritannien

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Mail:
Eine Mail ist eine persönliche Nachricht an einen anderen Benutzer, etwa vergleichbar mit einem "echten" Brief. Wenn man per Rundschreiben mehrere Personen erreichen möchte, verschickt man cc's (carbon copys = Durchschläge).
Vooorsicht: Im Internet gibt es kein Briefgeheimnis! Wenn eine Mail einmal durch eine technische Panne hängenbleibt, landet sie beim Postmaster des Systems - Dieser wird versuchen, sie "von Hand" zuzustellen. Für intimere Mails sollte also ein Verschlüsselungsprogramm, etwa PGP, benutzt werden.

Mailer:
Der Mailer ist das Programm auf einem Server, daß die Zustellung der Mails übernimmt, meist sendmail oder smail - neuerweise immer öfter qmail.

Minister:
"Der Bundeskommunikationsminister warnt: Unsinnige Mails können Ihr geistiges Wohlbefinden verändern!"

MNP-4:
Microcom Networking Protokoll, ein Datenübertragungsprotokoll mit Fehlerkorrektur für Modemverbindungen.

MNP-5:
Wie MNP-4, jedoch zusätzlich noch mit Datenkompression. Diese Kompression versagt aber bei bereits gepackten Daten. Das Nachfolgeprotokoll MNP-10 konnte sich bisher nicht etablieren, statt dessen wird heute meist V.42bis verwendet.

Multimedia:
Fachbegriff für ruckelige Videosequenzen in Briefmarkengröße unterlegt mit Stereo-Hintergrundrauschen.
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News:
Eine News ist ein Artikel in einer Newsgroup, im Unterschied zur Mail kann eine News von jedem Leser der Newsgruppe gelesen werden - weltweit. Durch dummes Gequatsche in einer sonst seriösen Gruppe kann man sich also sehr schnell sehr unbeliebt machen - weltweit.

Newsgroup:
Eine Art schwarzes Brett, in dem Benutzer öffentlich Nachrichten austauschen können. Newsgruppen sind hierarchisch nach Thema sortiert. Das Schreiben über ein anderes Thema resultiert meist in Flames.
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Offline:
Ein Modem ist offline, wenn es keine Verbindung zum Server hat. Üblicherweise werden mit einem UUCP-Account Nachrichtenpakete abgeholt und können dann in Ruhe offline gelesen werden.

Online:
Hier besteht eine Telefonverbindung. IP, also etwa WWW, erfordert eine Online-Verbindung.
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Passwort:
Öfters das eigene Geburtsdatum oder daß der Ehefrau, gelegentlich auch der Name der Geliebten. Letzteres ist manchmal problematisch ("Schatz, log Dich doch mal gerade an meinem Rechner ein...") und ersteres knackt jeder Fünfjährige. Besser als Paßwort geeignet sind Alltagbegriffe kombiniert mit Sonderzeichen (etwa "+haus-" oder "topf!"). Aber natürlich gehen auch Zufallszeichen, die durch blindes Tippen auf der Tastatur entstehen (z.B. "bug95").

PCMCIA:
PCMCIA bedeutet aufgelöst "People Can't Memorize Computer Industrie Acronyms" und beschreibt den Umstand, daß die meisten Leute sich die kryptischen Abkürzungen in der Welt der Computer nicht merken können. Selbstironisch wie die Branche ist, hat sie später dem Begriff PCMCIA eine andere Bedeutung gegeben, indem sie einen Standard für Erweiterungskarten zum Einsatz in Laptops damit betitelt hat.

PGP:
Pretty Good Privacy, ein sehr sicheres Verschlüsselungsverfahren, welches mit einem geheimen und einem öffentlichen Schlüssel (public key) arbeitet.
Der Absender einer Nachricht verschlüsselt seine Nachricht mit dem geheimen Schlüssel, der Empfänger kann sie mit dem öffentlichen Schlüssel decodieren. PGP-Schlüssel können in verschiedenen Längen (512Bit - Standard, 1024Bit - military use, 2048Bit - für Paranoide und noch mehr Bit für galaktische Zwecke) hergestellt werden.
PGP gilt zum einen als sehr sicher und zum anderen können Schlüssel anderer Personen "signiert" werden, so daß ein "web of trust" - also ein Netz des Vertrauens aufgebaut werden kann. Zum Beispiel: B kennt A und signiert A's Schlüssel. B und C wiederum kennen sich und haben ihre Schlüssel ausgetauscht. Nun erhält C eine Mail von A, die A signiert ("unterschrieben") hat. PGP kann C nun sagen, daß der Bekannte B die Echtheit der Person A bestätigt hat.

Ping:
Packet Internet Grouper, das essentielle Testprogramm zum Prüfen einer IP-Verbindung. Schickt ein IP-Paket zur Gegenstelle und ermittelt die Laufzeit bis zur Antwort.
Kapitän Ramius meinte dazu: "Pingen Sie einmal, Genosse. Nur ein einziges Mal, zur Entfernungsbestimmung."

Pollen:
Pollen bezeichnet den Anruf bei einem Server, um beispielsweise mit UUCP Nachrichtenpakete abzuholen.

Popmail:
Mailzugang, der auf POP (Post Office Protocol) basiert und eine IP-Verbindung benötigt. Ein solcher Zugang wird beispielsweise benutzt, um mit einem Browser wie Netscape Mails abrufen zu können.

Postmaster:
Jedes ans Internet angeschlossene System sollte über einen Postmaster verfügen, der wichtige Mails erhält. Äquivalent zum Sysop in Mailboxen.

Postscript:
Eine Seitenbeschreibungssprache (ähnlich HTML), die speziell zur Formatierung von Textdokumenten genutzt wird. Wer keinen postscriptfähigen Drucker hat, kann solche Dokumente mit Ghostscript (einem freien Programm von Aladdin Software) anschauen und auf einfacheren Druckern ausdrucken. Postscript-Dokumente sind durch die Endung .ps (oder .eps für enhanced Postscript) im Dateinamen zu erkennen.

Protokoll:
Es gibt verschiedene Protokolle, durch deren Zusammenwirken eine Datenübertragung erst möglich wird. Am Bespiel dieser Webseite soll es verdeutlicht werden:
Vom Client-Rechner wird eine Modemverbindung zum Provider aufgebaut. Die Modems benötigen ein Protokoll, um Daten auszutauschen, meist MNP oder V.42bis. Darauf muß ein weiteres Protokoll aufsetzen, daß den beiden Rechnern die Kommunikation ermöglicht: Slip oder PPP. Wird nun eine Webseite übertragen, wird dazu das Protokoll HTTP benutzt.
Protokolle liegen also in mehreren Schichten übereinander, ähnlich einer Zwiebel.

Provider:
Anbieter eines Internetzugangs oder zumindest eines Servers, der ans Internet angeschlossen ist.

PPP:
Point-to-Point-Protocol, ein IP-Protokoll wie Slip, nur etwas flexibler.

Pseudo(nym):
Ein Phantasiename ist ein Pseudonym, Pseudos dürfen bei uns zwar benutzt werden, allerdings muß der Realname beim Versenden von Mail und News immer mit angegeben werden.
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Quote:
Zitate aus der Nachricht eines anderen Benutzers werden Quote genannt. Um sie in der eigenen Nachricht zu kennzeichnen, wird meist ein ">" vorangestellt, manchmal werden die Initialen des Originalabsenders noch davor gesetzt.
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Rauschen:
Viele sinnlose Postings in Newsgruppen.

Realname:
Der richtige Name einer Person, so wie er im Ausweis steht. Im Internet herrscht Realname-Pflicht, er muß also angegeben werden.

RFC:
Request For Comments, RFCs sind Dokumente, die (technische) Standards im Internet beschreiben.

Rhaack:
Häßliches Geräusch, das entsteht, wenn zu später Stunde eine 8-Bit-Netzwerkkarte in einen PCI-Slot gesteckt wird.

RTFM:
Read The Fucking Manual - Lies gefälligst das Handbuch!
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Schraubenschlüssel:
Wichtiges Werkzeug. So wichtig, daß es in manche Festplatten gleich von Werk eingebaut wird (verfifiziert durch akustistische Analyse des Klangspektrums eines rotierenden 16er-Schlüssels).

Shell-Account:
Account, der auf eine Shell, also auf Betriebssystemebene, führt. Wird äußerst ungern von Admins vergeben, da er immer eine weitere mögliche Sicherheitslücke darstellt.

Signature:
Anhängsel an Mails und News mit Namen und Adresse des Absenders. Je nach geistiger Verfassung des Absenders kommen noch aufwendige ASCII-Grafiken, PGP-Keys, Werbetexte und halbseitige Zusammenfassungen von Star-Trek-Episoden hinzu.

Site:
Ein Rechner, der Teil des Internet ist.

Slip:
1. Bekleidungsstück
2. Serial-Line-Internet-Protocol, ein Protokoll zum Austausch von Datenpaketen zwischen Rechnern. Im Gegensatz zu UUCP können beliebige Arten von Daten übertragen werden.

Smiley: :-)
Um 90 Grad im Uhrzeigersinn gedreht, zeigt der Smiley sein Gesicht. Wird in Mails und News eingesetzt, um ironische Textpassagen zu kennzeichnen.

Snailmail:
Schneckenpost, altmodische Methode zum Verschicken von Nachrichten. Statt Modem und Provider benutzt man dazu Briefmarken und gut versteckte gelbe Kästen.

Standard:
Natürlich gibt es einen HTML-Standard, der vom W3-Konsortium verabschiedet wird. Aber wie mit allen Regeln gilt auch hier: Irgendjemand biegt solange daran herum, bis sie brechen. Bei HTML sind dies vor allem 2 große Softwarehersteller, deren Ehrgeiz wohl darin besteht, immer ein paar mehr HTML-Tags zu unterstützen als der Konkurrent. Würden sie ihre Energie mal besser in die Beseitigung der Bugs stecken...

Subdomain:
Eine zusammengehörende Gruppe von Rechnern innerhalb einer Domain. Meist technisch notwendig, etwa wegen einer eigenen Standleitung zu diesen Systemen.
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TCP/IP:
Das Protokoll, mit dem Daten zwischen 2 Rechnern im Internet übertragen werden. TCP/IP bedeutet vollständig Transmission Control Protocol/Internet Protocol und ist ein Low-Level-Protocol, auf das FTP oder HTTP aufsetzen. Normalsterbliche (die mit einem Modem bei einem Provider anrufen) benutzen fü die TCP/IP-Verbindung Slip oder PPP.

TeX / LaTeX:
TeX ist das von Donald Knuth entwickelte Satzprogramm, welches sich gerade im universitären Bereich als Standard zum Erstellen größerer wissenschaftlicher Dokumente durchgesetzt hat. TeX bietet traumhafte Möglichkeiten zum Hantieren mit mathematischen Formeln, gerade auch, weil der Text als reiner ASCII-Text mit einem beliebigen Editor geschrieben wird. In diesen Text werden die TeX-Tags einfach eingefügt, ähnlich einfach wie bei HTML.
LaTeX wiederum ist ein Makropaket, welches Leslie Lamport der Welt zur Verfügung gestellt hat. Es vereinfacht den Umgang mit TeX erheblich.
Vielleicht noch wenige Sätze zu den Vorteilen von TeX/LaTeX: TeX-Dokumente sind hochgradig portabel, es gibt TeX-Implementationen für Windows, NT, OS/2, Linux, Macintosh, Atari, diverseste Workstations (SUN, HP, ...). Der Text wird als Klartext abgelegt und kann so immer wieder eingelesen werden - egal, was Du gerade für einen Rechner vor Dir hast. TeX/LaTeX hat genaue Kenntnisse vom Textsatz (Formatierung, etc.), immerhin steckte Knuth das viele Jahre alte Wissen des Buchdrucks in sein Programm. So ist gewährleistet, daß alle Dokumente optimal zu lesen sind - ohne daß der Autor sich um solche Dinge kümmern muß oder wie bei gewöhnlichen Textverarbeitungen den Text durch seine eigenen Formatierungsideen kaputtformatiert.

Toasten:
Ein Rechner ist dann getoastet, wenn er den dem Fernsehtechniker unter "Kein Bild - kein Ton" bekannten Zustand eingenommen hat.

Traffic:
1. Statistik über den Durchsatz an Nachrichtenpaketen oder News auf einem Server (gesammelt in der Newsgroup oche.traffic).
2. Traffic in einer Newsgroup bedeutet, daß dort täglich viele neue Artikel erscheinen und ein Verfolgen der Diskussionen nur durch Aufgabe eines Hobbies (das nichts mit Computern zu tun haben darf) möglich ist.

Twit:
Ein in Ungnade gefallener User, meist ein nerviger Idiot.
Keuki meinte dazu: "Fido heißt jetzt Twits, sonst ändert sich nix."
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URL:
Uniform Ressource Locator. Ist die Adresse einer Resource (Text, Grafik, Software, o.ä.) im Internet. Der erste Teil einer URL bestimmt, mit welchem Protokoll auf die Resource zugegriffen werden kann, verbreitet sind hier http und ftp.
Beispiel einer kompletten URL: 'http://www.oche.de'
"Heisse URLs" bzw. "coole URLs" sind diejenigen zu besonders gut gestalteten Webseiten oder eben zu Seiten mit gut recherchierten und aufbereiteten Informationen.

UUCP:
Unix to Unix CoPy, ein Protokoll zur Übertragung von Dateien zwischen zwei Rechnern.
Heutzutage wird UUCP meist nur noch dazu eingesetzt, um Mail und Newspakete von einem Server abzuholen.
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V.0bis:
Bidirektionale Hardwareübertragung

V.42:
Protokoll zur Datenübertragung mit Fehlererkennung und -korrektur auf einer Modemverbindung.

V.42bis:
Wie V.42, jedoch zusätzlich mit Datenkompression, die bereits gepackte Daten (etwa ZIP-Dateien) erkennt und nicht unnötig aufbläht.

V.kreisch:
Weiterentwicklung von V.scherbel, Rechner mit einem internen V.kreisch-Modem sollten fest verankert werden, da sie sonst gerne während des Connects durch das Zimmer hüpfen.

V.scherbel:
Bezeichnung für ein Low-Cost-Modem, bei dem aus Kostengründen statt eines Lautsprechers ein quäkendes Piezo-Element eingebaut wird.

VRML:
Virtual Reality Modeling Language. VRML ist wie HTML eine Beschreibungssprache, die plattformunabhängig virtuelle Realitäten, etwa dreidimensionale Landschaften, beschreibt. Durch mangelnde Rechnerperformance ist VRML heutzutage leider immer noch recht langsam und daher mehr eine Spielerei...
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Windows:
Bedeutenste Sammlung beispielhafter Programmierfehler.

World Wide Web, kurz WWW:
Das World Wide Web beschreibt in etwa das Netz (Web) von Servern, die HTML-Dokumente zum Abruf bereitstellen. WWW ist keinesfalls mit dem Begriff Internet gleichzustellen, da Internet weit mehr umfaß, etwa Mail, News und FTP-Dienste.
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Z-Modem:
Protokoll zwischen 2 Rechnern zur Übertragung von Dateien übe eine serielle Verbindung, Nachfolger von X- und Y-Modem, heute Quasi-Standard. Überträgt den Dateinamen mit und kann eine unterbrochene Übertragung fortsetzen.

ZIP:
Sehr ausgeklügelter Kompressionsmechanismus, der zunächst durch die Programme pkzip/pkunzip von Phil Katz bekannt wurde. Heute existiert eine freie Variante infozip, die auf mehreren Betriebssystemen verfügbar ist. Zip-Archive sind erkennbar an der Dateikennung ".zip".
Unter Unix gibt es ein gzip/gunzip, welches nach ähnlichem Prinzip Pakete erstellt, die jedoch inkompatibel zu zip sind. Diese sind durch die ".gz"-Kennung markiert.
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Bei der Erstellung dieses Glossars wurde weitgehend Wert auf Vollständig gelegt. Sollten dennoch Begriffe fehlen, so würde sich unser Webmaster über einen Hinweis freuen und den Begriff nebst Erklärung ins Glossar aufnehmen.

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Autor: Claus R. Wickinghoff
Letzte Überarbeitung am 10.03.2009.
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