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eigene Webseiten

Wir bieten jedem Interessierten (unabhängig von einem weiteren Zugang bei uns) die Möglichkeit, eigene Webseiten für private Zwecke im Internet zu veröffentlichen. Gegen eine kleine monatliche Gebühr richten wir Dir einen Account ein, der dann im Web unter http://www.oche.de/~accountname erreichbar ist. Die Tilde muß sein, denn sie markiert den User, in dessen Verzeichnis die Seiten liegen. Zugriff auf diesen Bereich erhälst Du über einen FTP-Zugang. Eine Größenbeschränkung für diesen Webspace gibt es derzeit nicht.

Bei Interesse kannst Du hier den Antrag herunterladen (postscript gezipt, 100kB) herunterladen. Alternativ kannst Du Deine Postadresse an unseren Webmaster mailen , der Dir dann den notwendigen Antrag zukommen läßt.

Es versteht sich von selbst, daß auf diesen Webseiten alle gesetzlichen Bestimmungen (BGB, StGB, Presserecht, Urheberrecht, etc.) eingehalten werden müssen. Darunter versteht sich auch der Verzicht auf Bereitstellung pornografischer Werke und fremdenfeindlichen Gedankenguts! Bei Verstoß gegen diese Bestimmungen sperren wir den Account und Löschen die Seiten - die Gebühren werden nicht erstattet!

Nun stellt sich vielleicht die Frage, wie genau Du nun Webseiten machen sollst. Von unserer Seite gibts natuerlich keinerlei Einschränkungen, was die Gestaltung angeht - Individualität ist Trumpf. Ein allererster Schritt wäre vermutlich das Anschauen von Seiten, die es bereits im Web gibt. So bekommst Du einen ersten Eindruck, was alles machbar ist und vor allem, was Dir gefällt und was Du weniger toll findest.

Danach solltest Du Dir überlegen, was Du auf Deiner Seite überhaupt präsentieren willst. Denn einfaches Draufloshacken bringt später mehr Arbeit, das Ganze aufzurämen, als wenn Du zunächst etwas Zeit in ein Konzept investierst.

Wenn dies nun soweit gediehen ist, kann dieses Konzept in Seiten umgesetzt werden. Dazu mußt Du HTML-Dokumente erzeugen. Dies geht entweder "zu Fuß" mit einem gewöhnlichen Texteditor oder mit einem speziell dafür entwickeltem Editor wie z.B. Arachnophilia oder 1st Page 2000 (beide sind Freeware). Du mußt Dir darüber im Klaren sein, daß Du mit diesen Tools auf Gedeih und Verderb (meist Letzterem) der Software ausgeliefert bist. Was mit ihnen nicht realisiert werden kann, geht dann eben nicht, selbst wenn es prinzipiell mit HTML geht. Ich bevorzuge daher die direkte Codierung in HTML, so habe ich jederzeit die volle Kontrolle und weiß, wo ich eventuelle Fehler beseitigen kann. Außerdem garantiert mir die "zu Fuß"-Methode vollkommene Unabängigkeit: ein Teil dieser Webseiten entstand beispielsweise auf meinem Powerbook im ICE nach Berlin.

HTML ist recht unkompliziert, weil es im Grunde nicht mehr darstellt als normalen Text der um sogenannte "Tags" erweitert wird. Diese Tags sind Markierungen, die das Aussehen des Textes festlegen, stell es Dir etwa als "In diesem Satz wird ein <hervorheben_ein>Wort<hervorheben_aus> hervorgehoben" vor.

Eine sehr gute Einführung zu HTML gibt es von Hubert Partl, der in ähnlichem Stil auch einen Einstieg zu LaTeX geschrieben hat. Das endgültige HTML-Nachschlagewerk hat Stefan Münch geschrieben, welches er immer auf aktuellem Stand hält. Mit diesen im Web frei erhältlichen Dokumenten ist der Erwerb jeden teuren Buches eigentlich unnötig.

Du kannst Deine Seiten zunächst auf Deiner lokalen Platte ablegen, editieren und mit einem Browser anschauen. Wenn Du dann fertig bist und einen Zugang bei uns hast, startest Du einen FTP-Client und verbindest Dich mit users.oche.de. Dort logst Du Dich mit Deinem Benutzernamen (aus Deiner Webadresse) und dem Paßwort ein. Dann landest Du in Deinem persönlichen Verzeichnis, in dem Du das Unterverzeichnis public_html findest. Der Webserver hat nur Zugriff auf Dateien, die in (bzw. in weiteren Verzeichnissen unterhalb) diesem Verzeichnis liegen. Der Server sucht (in dieser Reihenfolge) nach einer Datei welcome.html, welcome.htm, index.html und index.htm. Findet er eine dieser Dateien, zeigt er sie automatisch an - findet er keine, listet er das Inhaltverzeichnis von public_html. Probiere es einfach mal aus...

Für die, die jetzt sofort loslegen: Viel Spaß!

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Autor: Claus R. Wickinghoff
Letzte Überarbeitung am 06.01.2004.
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